Die ersten Acts wurden bekannt gegeben!
Die Diversität als Identität
Von Appenzell bis Genf, vom Ländler bis Elektro, vom Jodel zu Trap – Label Suisse versucht nicht die Schweizer Musik zu definieren. Sie soll sich in ihrer ganzen Diversität ausdrücken. Vom 18. bis 20. September 2026 wird Lausanne während drei Tagen Hauptstadt der helvetischen Musikszene, die so vielfältig wie unberechenbar ist. Der Eintritt zu allen Konzerten ist gratis.
Das vollständige Programm – 66 Konzerte, darunter 3 Uraufführungen – wird am Montag, den 17. August bekannt gegeben.
Eine Schweizer Szene in tausend Facetten
Barock und Hip-Hop, Jodel und Elektro, Avantgarde-Jazz und heiterer Pop: Das Programm dieser 12. Ausgabe ist von Kontrasten und Begegnungen geprägt. Andrina Bollinger präsentiert einen sich wandelnden Jazz mit einem Hauch von verträumtem Avant-Pop. Il Concerto Intempestivo konfrontiert das Barockrepertoire mit radikaler Modernität. elie zoé begeistert mit einen Pop-Rock, der heiter und tiefgründig zugleich ist. Das Louis Matute Large Ensemble heizt mit lateinamerikanischem Groove und kollektiver Energie ein. Crimer entführt in sein düsteres und eindringliches 80er-Jahre-Universum. Simone Felber durchbricht die Grenzen des Ländlers, indem sie Jodel, Pop und Neue Volksmusik fusioniert. Matthias Lincke erfindet mit seinem Quintett den Walzer neu an der Schnittstelle zwischen Appenzeller Tradition und Improvisation. Meimuna feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit melancholischem Folk-Pop, veredelt durch ein Orchester. Die Bündnerinnen von Ladunna schaffen einen emanzipierten und tanzbaren rätoromanischen Pop. Und macht Platz für das neue Schwergewicht des Rap made in Genf, Al-Walid.
Künstler:innen, Orchester, Gruppen und Solist:innen aus allen Regionen und allen Szenen des Landes: Label Suisse liefert ein authentisches Abbild der aktuellen Schweizer Musikproduktion.
Drei Kreationen und ein Mediationsprojekt
Zum ersten Mal präsentiert Label Suisse eine Eigenproduktion. Borderline, konzipiert von Nathalie Froehlich und Hook als Teil des vom Festival gewählten Ansatzes für Kreationen, wirken das Streichquartett des Ensembles Camerata Ataremac und der Grafikdesigner Mero Uno mit.
Eine weitere Kreation dieser Ausgabe ist Encounter in motion. Sie stammt von Lisette Spinnler, bedeutende Persönlichkeit des Schweizer Jazz, in Zusammenarbeit mit der Haute École de Musique de Lausanne (HEMU) und dem Institut Jazz der Hochschule für Musik Basel (FHNW).
Hyper Duo bietet einen Abend voller Spannung zwischen Klangexperimenten und Pop-Fantasien, getragen von Alexandre Babel und Nicole Lizée.
Die Sinfonietta de Lausanne erfindet ihrerseits im Rahmen eines generationsübergreifenden Mediationsprojekts das musikalische Bestiarium neu in einer sowohl spielerischen wie poetischen Kreation.